In unseren FAQs finden Sie viele Antworten auf Ihre Fragen:

Heiz- und Betriebskostenabrechnung

Wann erhalte ich meine Heiz- und Betriebskostenabrechnung?

Nach Ablauf eines Kalenderjahres wird die Abrechnung innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 12 Monate erstellt.

Wann erhalte ich mein Guthaben aus der Heiz- und Betriebskostenabrechnung?

Die Auszahlung des Guthabens erfolgt zeitgleich mit der Zustellung der Abrechnung.

Woraus ergeben sich Nachzahlungen bei den abgerechneten Heizkosten?

Witterungseinflüsse, Kostenveränderungen und individuelles Verbrauchsverhalten führen zu jährlich schwankenden Kostenhöhen bei den Heizkosten. Um eine ausreichende Kostendeckung durch die von Ihnen zu leistende Vorauszahlung zu erzielen, erfolgt auf der Grundlage der erstellten Abrechnung unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen eine Anpassung der notwendigen Vorauszahlungen. Sofern diese Kostenkalkulation aufgrund von unterschiedlichem Nutzerheizverhalten in einigen Fällen die tatsächliche Kostenhöhe nicht deckt, kommt es zu Nachzahlungen.

Mieterhöhungen

Warum gibt es Mieterhöhungen?

Die BDS strebt nicht nach hohem Gewinn. Ihr Zweck ist laut Satzung: „eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung“ der Mitglieder der Genossenschaft. Hierzu gehört, die Wohnungen einerseits möglichst preiswert anzubieten und andererseits gut instand zu halten, zu modernisieren und neue Wohnungen zu bauen. Dafür braucht die BDS finanzielle Mittel. Diese Mittel werden durch die gezahlten Mieten zur Verfügung gestellt und fließen wiederum in den Wohnungsbestand der Genossenschaft. Wohnungen sind ein sehr teures und langlebiges Wirtschaftsgut.

Auch im bestehenden Mietverhältnis fallen innerhalb des Wohnungsbestandes laufende Kosten wie Hypothekenzinsen, Instandhaltungskosten und Verwaltungskosten an. Diese nehmen beispielsweise durch den Anstieg der Material- und Handwerkerkosten zu. Um diese Mehrbelastungen auszugleichen, muss die BDS ihre Einnahmen (Mieten) erhöhen,  um weiterhin kostendeckend arbeiten zu können. Mieterhöhungen sind also unvermeidlich.

 

 

Wie werden die Mieterhöhungen festgesetzt?

Wenn Mieten erhöht werden müssen, soll es möglichst gerecht zugehen. Für eine gerechte Festsetzung der Mieten im laufenden Mietverhältnis hat die BDS einen Wohnwertmaßstab angesetzt, den sie nach dem Gesetz bei Mieterhöhungen ohnehin beachten muss: die ortsübliche Vergleichsmiete, ermittelt anhand des jeweils aktuellen Hamburger Mietenspiegels. Die ortsübliche Vergleichsmiete bildet sich aus den gesetzlich vorgeschrieben Merkmalen Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage. Für die richtige Einordnung in die Preisspanne des Hamburger Mietenspiegels muss die Wohnung anhand dieser fünf Kriterien bewertet werden.

Wie werden die Mieterhöhungen berechnet?

Der Wohnwert der jeweiligen Wohnung bildet sich aus den (Wohn-) Wertkriterien des Gesetzes. Diese Kriterien haben für die Mietpreisbildung und den Wohnwert eine unterschiedliche Bedeutung. Sie erhalten deshalb ein differenziertes Gewicht für die Bestimmung des Wohnwertes. Um auch den energetischen Zustand des Gebäudes zu berücksichtigen, hat die BDS die bisherige Gewichtung der Kriterien angepasst und ergänzt.

Da das Kriterium Größe der Wohnung ein fester Bestandteil des Mietenspiegels ist, wurde hierfür keine extra Gewichtung vorgenommen. Für die übrigen Kriterien hat die BDS folgende Gewichtung festgelegt:

  • Art (Gebäudetyp) mit 15 %,
  • Ausstattung (Bad, Küche, normale oder bessere Ausstattung einer Wohnung, z. B. EBK, Balkon etc.)
    mit 45 %,
  • Beschaffenheit (energetische Qualität, Instandhaltungszustand Fassade/Treppenhaus) mit 25 %,
  • Lage (Standort, Qualität der Umgebung) mit 15 %.

Je nach Gewicht der Kriterien liegt die Vergleichsmiete innerhalb der Spanne des jeweiligen Mietenspiegelfeldes. Mieterhöhungen der BDS erfolgen auf dieser Grundlage und betragen grundsätzlich nicht mehr als 10 %. Gesetzlich wäre für die Freie und Hansestadt Hamburg eine Erhöhung von 15 % mögich (gem. Verordnung zur Absenkung der Kappungsgrenze vom 1. September 2013). 

Mieterhöhungen sind nie ein Grund zur Freude. Auch nach Erreichen der festgelegten Mieten werden die Mitglieder der Genossenschaft beim Blick in den Mietenspiegel jedoch feststellen, dass sie bei der BDS preiswert wohnen - und ihre Genossenschaft hat zur Sicherung des generationsübergreifenden Vermögens ausreichend Mittel für Instandsetzung, Wertverbesserung und Neubau zur Verfügung.

Rauchwarnmelder

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