In unseren FAQs finden Sie viele Antworten auf Ihre Fragen:

Wohnungssuche

Wie kann ich bei der BDS eine Wohnung anmieten?

Als Mitglied unserer Genossenschaft können Sie über unsere Website unter Wohnungsanfrage für Mitglieder ein Wohnungsgesuch aufgeben.

Da die Nachfrage nach neuen Wohnungen seitens unserer Mitglieder sehr hoch ist, können wir von Nicht-Mitgliedern keine Wohnungsanfragen mehr aufnehmen. Über die Funktion „Objekt anfragen“ am Ende unserer Wohnungsangebote können Sie sich aber gern auf veröffentlichte Angebote melden und uns Ihr Interesse mitteilen.

Wie lang sind die Wartezeiten für eine Wohnung?

Da die Wartezeit von verschiedenen Faktoren abhängt, wie z. B. der Wohnungsgröße und dem Stadtteil, können wir bzgl. der Wartezeit leider keine Angabe machen.

Wie hoch ist die Miete/Nutzungsgebühr?

Bei Genossenschaften spricht man generell nicht von „Miete“, sondern von einer Nutzungsgebühr. Bei frei finanzierten Wohnungen orientiert sich die Höhe der Nutzungsgebühr am Hamburger Mietenspiegel. Öffentlich geförderte Wohnungen unterliegen einer Preisbindung, an der die Nutzungsgebühr festgemacht wird.

Muss ich Mitglied sein, um bei der BDS eine Wohnung anmieten zu können?

Um eine Wohnung der BDS anmieten zu können, müssen Sie Mitglied unserer Genossenschaft sein. Sollten Sie die Zusage für eine Wohnung erhalten und noch nicht Mitglied sein, werden Sie spätestens im Zug der Anmietung Mitglied unserer Genossenschaft.

Was ist ein Wohnberechtigungsschein?

Für den Bezug einer Sozialwohnung ist ein Wohnberechtigungsschein (WBS) erforderlich. Sie erhalten den WBS in jedem Hamburger Bezirksamt. Voraussetzung für die Ausstellung eines WBS ist die Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen. Die Berechnung ist immer individuell.

Weitere Informationen zu öffentlich geförderten Wohnungen finden Sie auf dem Informationsblatt der Stadt Hamburg.

Was ist die Schufa und wozu wird sie benötigt?

Schufa steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Die Schufa ist ein Unternehmen, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, seinen Vertragspartnern Informationen über die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit von Kunden zu geben und sie so vor finanziellen Verlusten zu schützen.

Mit einer Schufa-Auskunft möchten wir sicherstellen, dass unsere Wohnungen an zahlungsfähige Kunden vermietet werden.

Mietverhältnis

Ist die Haltung von Haustieren erlaubt?

Grundsätzlich ist die Haustierhaltung in unseren Wohnungen nicht verboten, jedoch genehmigungspflichtig. Wir behalten uns daher das Recht vor, darüber im Einzelfall zu entscheiden.

Welche Versicherungen sollte ich abschließen?

Bei der Anmietung einer Wohnung sollten Sie eine private Haftpflichtversicherung und eine Hausratversicherung abschließen. Die private Haftpflichtversicherung begleicht Schäden, die Sie einer dritten Person zufügen. Beispiel: Sie verletzen Ihre Aufsichtspflicht und Ihr Kind beschädigt beim Spielen ein parkendes Auto.

Die Hausratversicherung übernimmt die Kosten für beschädigte Privatgegenstände in Ihrer Wohnung. Beispiel: Durch einen Wasserschaden wurden Ihre Möbel beschädigt und müssen ausgetauscht werden.

Darf ich meine Wohnung untervermieten?

Grundsätzlich ist eine Untervermietung nur in Absprache mit uns möglich. Bevor Sie Ihre Wohnung daher untervermieten, müssen Sie schriftlich einen Antrag einreichen. Das Formular hierfür finden Sie unter Online-Services. Bitte beachten Sie, dass die Wohnung immer Ihr Hauptwohnsitz bleiben muss. Bei einer Untervermietung der kompletten Wohnung wird die Genehmigung maximal für ein Jahr erteilt.

Wie gehe ich vor, wenn mein/e Lebensgefährte/in mit in die Wohnung einzieht?

Bitte setzen Sie sich in diesem Fall schriftlich mit uns in Verbindung. Nutzen Sie hierfür gerne das entsprechende Formular unter Online-Services. Nach Erhalt und Prüfung des Antrags, erhalten Sie im Regelfall eine Genehmigung und wir werden die Namensschilder anpassen.

Kündigung und Umzug

Wie kündige ich meine Wohnung?

Ihre Kündigung muss schriftlich erfolgen. Nutzen Sie hierfür gern das Formular unserer Website (unter Online-Services). Eine E-Mail oder ein Fax reichen in diesem Fall nicht aus. Die Kündigungsfrist für eine Wohnung beträgt drei Monate. Sie können jeweils bis zum 3ten Werktag eines Monats Ihre Kündigung bei uns einreichen. Bitte beachten Sie, dass hier das Datum des Eingangs bei uns entscheidend ist und nicht das Datum, an dem Sie die Kündigung versenden.

Muss ich meinen Stellplatz und/oder zusätzlich angemietete Abstellflächen separat kündigen?

Sie müssen Ihren Stellplatz sowie zusätzlich angemietete Abstellflächen separat schriftlich kündigen. Die Kündigungsfristen finden Sie in den jeweiligen Verträgen. Auch für die Kündigung von Nebenflächen wie PKW- und Fahrradstellplätzen, Abstellboxen u. a. bieten wir unter Online-Services ein praktisches Formular an.

Muss ich meine Mitgliedschaft separat kündigen und wann erhalte ich meine Anteile zurück?

Sollten Sie Ihre Mitgliedschaft kündigen wollen, muss dies separat erfolgen. Ihre Mitgliedschaft muss schriftlich mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende gekündigt werden (also bis spätestens 30. September). Die Auszahlung Ihres sogenannten Auseinandersetzungsguthabens erfolgt nach der Vertreterversammlung im Folgejahr (ca. Mitte des Jahres).

Sollten Sie die Mitgliedschaft nicht kündigen, bleibt diese automatisch bestehen.

Kann ich auch früher aus dem Vertragsverhältnis entlassen werden oder erst nach Ablauf der 3-monatigen Kündigungsfrist?

Grundsätzlich bestätigen wir Ihnen das Vertragsende zum Ablauf der 3-monatigen Kündigungsfrist. Gern bemühen wir uns aber, auf Wunsch Ihre Wohnung auch vorzeitig neu zu vermieten. Hierfür können wir jedoch keine Garantie geben.

Kann ich selbst einen Nachmieter für meine Wohnung suchen?

Nein, das ist nicht möglich. Als Genossenschaft vermieten wir unsere Wohnungen vorrangig an Mitglieder und berücksichtigen bei der Entscheidung für eine Vermietung vielfältige Kriterien, z. B. die Zusammensetzung der Nachbarschaft. Die Suche eines Nachmieters erfolgt daher ausschließlich durch den Sachbearbeiter der Vermietung.

Wie muss ich die Wohnung an die Genossenschaft zurückgeben?

Im Anschluss an die Kündigung Ihrer Wohnung findet eine Vorabnahme durch einen Sachbearbeiter der Vermietung und Ihren Hauswart statt, bei der ein Protokoll erstellt wird. Anhand dieses Protokolls ist ersichtlich, welche Arbeiten Sie bis zum Ende Ihres Mitverhältnisses in der Wohnung durchzuführen haben.

Was muss ich bei der Übernahme von privaten Gegenständen des Vormieters, wie z. B. eines Kühlschranks, beachten?

Bei der Übernahme von privaten Gegenständen des Vormieters muss eine schriftliche Vereinbarung hierüber getroffen werden. Diese Vereinbarung legen wir zu Ihren Vertragsunterlagen. Die Gegenstände gehen in Ihren Besitz über und müssen ggf. bei Vertragsende auch von Ihnen entfernt werden.

Wie melde ich meinen Wohnsitz um?

Gemäß Meldegesetz sind Sie verpflichtet, sich innerhalb von zwei Wochen nach Mietbeginn bei einem Bezirksamt Ihrer Wahl umzumelden. Hierfür benötigen Sie eine Wohnungsgeberbestätigung, die Sie bei der Anmietung einer Wohnung von uns erhalten.

Heiz- und Betriebskostenabrechnung

Wann erhalte ich meine Heiz- und Betriebskostenabrechnung?

Nach Ablauf eines Kalenderjahres wird die Abrechnung innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 12 Monate erstellt.

Wann erhalte ich mein Guthaben aus der Heiz- und Betriebskostenabrechnung?

Die Auszahlung des Guthabens erfolgt zeitgleich mit der Zustellung der Abrechnung.

Woraus ergeben sich Nachzahlungen bei den abgerechneten Heizkosten?

Witterungseinflüsse, Kostenveränderungen und individuelles Verbrauchsverhalten führen zu jährlich schwankenden Kostenhöhen bei den Heizkosten. Um eine ausreichende Kostendeckung durch die von Ihnen zu leistende Vorauszahlung zu erzielen, erfolgt auf der Grundlage der erstellten Abrechnung unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen eine Anpassung der notwendigen Vorauszahlungen. Sofern diese Kostenkalkulation aufgrund von unterschiedlichem Nutzerheizverhalten in einigen Fällen die tatsächliche Kostenhöhe nicht deckt, kommt es zu Nachzahlungen.

Mieterhöhungen

Warum gibt es Mieterhöhungen?

Die BDS strebt nicht nach hohem Gewinn. Ihr Zweck ist laut Satzung: „eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung“ der Mitglieder der Genossenschaft. Hierzu gehört, die Wohnungen einerseits möglichst preiswert anzubieten und andererseits gut instand zu halten, zu modernisieren und neue Wohnungen zu bauen. Dafür braucht die BDS finanzielle Mittel. Diese Mittel werden durch die gezahlten Mieten zur Verfügung gestellt und fließen wiederum in den Wohnungsbestand der Genossenschaft. Wohnungen sind ein sehr teures und langlebiges Wirtschaftsgut.

Auch im bestehenden Mietverhältnis fallen innerhalb des Wohnungsbestandes laufende Kosten wie Hypothekenzinsen, Instandhaltungskosten und Verwaltungskosten an. Diese nehmen beispielsweise durch den Anstieg der Material- und Handwerkerkosten zu. Um diese Mehrbelastungen auszugleichen, muss die BDS ihre Einnahmen (Mieten) erhöhen,  um weiterhin kostendeckend arbeiten zu können. Mieterhöhungen sind also unvermeidlich.

 

 

Wie werden die Mieterhöhungen festgesetzt?

Wenn Mieten erhöht werden müssen, soll es möglichst gerecht zugehen. Für eine gerechte Festsetzung der Mieten im laufenden Mietverhältnis hat die BDS einen Wohnwertmaßstab angesetzt, den sie nach dem Gesetz bei Mieterhöhungen ohnehin beachten muss: die ortsübliche Vergleichsmiete, ermittelt anhand des jeweils aktuellen Hamburger Mietenspiegels. Die ortsübliche Vergleichsmiete bildet sich aus den gesetzlich vorgeschrieben Merkmalen Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage. Für die richtige Einordnung in die Preisspanne des Hamburger Mietenspiegels muss die Wohnung anhand dieser fünf Kriterien bewertet werden.

Wie werden die Mieterhöhungen berechnet?

Der Wohnwert der jeweiligen Wohnung bildet sich aus den (Wohn-) Wertkriterien des Gesetzes. Diese Kriterien haben für die Mietpreisbildung und den Wohnwert eine unterschiedliche Bedeutung. Sie erhalten deshalb ein differenziertes Gewicht für die Bestimmung des Wohnwertes.

Da das Kriterium Größe der Wohnung ein fester Bestandteil des Mietenspiegels ist, wurde hierfür keine extra Gewichtung vorgenommen. Für die übrigen Kriterien hat die BDS folgende Gewichtung festgelegt:

  • Art (Gebäudetyp) mit 10 %,
  • Ausstattung (Bad, Küche, normale oder bessere Ausstattung einer Wohnung) mit 50 %,
  • Beschaffenheit (energetische Qualität, Instandhaltungszustand Fassade/Treppenhaus) mit 25 %,
  • Lage (Standort, Qualität der Umgebung) mit 15 %.

Je nach Gewicht der Kriterien liegt die Vergleichsmiete innerhalb der Spanne des jeweiligen Mietenspiegelfeldes. Mieterhöhungen der BDS erfolgen auf dieser Grundlage und betragen grundsätzlich nicht mehr als 10 %. Gesetzlich wäre für die Freie und Hansestadt Hamburg eine Erhöhung von 15 % möglich (gem. Verordnung zur Absenkung der Kappungsgrenze vom 1. September 2018). 

Mieterhöhungen sind nie ein Grund zur Freude. Auch nach Erreichen der festgelegten Mieten werden die Mitglieder der Genossenschaft beim Blick in den Mietenspiegel jedoch feststellen, dass sie bei der BDS preiswert wohnen - und ihre Genossenschaft hat zur Sicherung des generationsübergreifenden Vermögens ausreichend Mittel für Instandsetzung, Wertverbesserung und Neubau zur Verfügung.

Rauchwarnmelder

Sie haben Fragen zu Ihren Rauchwarnmeldern?

Unser Partner BRUNATA hat alle wichtigen Informationen für Sie übersichtlich zusammengefasst: