Klimaschutz

Klimaschutz und Energieeffizienz im Gebäudebestand der BDS

Im Rahmen der zwischen dem Hamburger Senat und der Wohnungswirtschaft im September 2011 abgeschlossenen Vereinbarung "Bündnis für das Wohnen in Hamburg" wurde neben der gemeinsamen Willensbekundung zur Schaffung attraktivem und bezahlbarem Wohnraums zusätzlich Ziele zum Klimaschutzkonzept der Stadt Hamburg formuliert.

Die CO2-Emission soll um 40 Prozent bis 2020 und um mindestens 80 Prozent bis 2050 gegenüber dem Stand von 1990 reduziert werden. Zitat: "Die Wohnungsverbände wirken auf ihre Mitgliedsunternehmen ein, die durchschnittlichen Endenergieverbräuche (ohne Warmwasser) bis 2020 auf 133 kWh/Jahr je m² Wohnfläche zu verringern und den jährlichen CO2-Ausstoß im gleichen Zeitraum auf 25 kg/Jahr je m² Wohnfläche zu senken."

Für die BDS als Mitgliedsunternehmen des Wohnungsverbandes und als Baugenossenschaft mit einer über 90-jährigen Geschichte in Hamburg ist es seit jeher ein Grundverständnis, ihre Wohnungsbestände konsequent in einem guten und zeitgemäßen Zustand zu halten und zu modernisieren.

Hierbei wird seit langem verstärkt auf die Energieeffizienz und den Klimaschutz geachtet. Sinkende Heizwärmebedarfe schonen den Geldbeutel unserer Mitglieder und entlasten die Umwelt durch sinkende Emissionen. Daneben geht es aber auch um die Beachtung der Entwicklung der Primärenergiebedarfe, die direkten Einfluss auf die Emissionsbelastung des Klimas haben. Hierzu wird im Rahmen des Energieeinkaufs auf die Klimafaktoren des Primärenergieträgers geachtet, z. B. wird der gesamte Allgemeinstrom in der BDS durch zu 100 % regenerativ (Wasserkraft) erzeugten Strom gedeckt. Über die Hälfte unseres Wohnungsbestandes wird über Fernwärme versorgt, welche sich durch einen sehr guten Primärenergiefaktor auszeichnet, der um etwa 50 % besser ist als der Energieträger Erdgas.

Die BDS betreibt aber auch eigene Nahwärmenetze zur Wärmeversorgung ihrer Wohnungen. Diese sind bzw. werden konsequent energetisch saniert, mit effizienten Heizsystemen ausgestattet und mit Blockheizkraftwerken ergänzt, welche im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung Strom erzeugen und die hierbei entstehende Abwärme in Form von Heizenergie den Wohnungen zur Verfügung stellt.

Ergänzend wird neben der Verbesserung der Wärmedämmung der Gebäude und der damit einhergehenden Begrenzung der Wärmeverluste der Einsatz von Solarthermie als regenerative Energieerzeugung, vorwiegend zur Deckung des Trinkwasserwärmebedarfes, eingesetzt. Der durch die moderne Haustechnik entstehende Mehrbedarf an Stromenergie, z. B. für kontrollierte Wohnungsbe- und Entlüftungsanlagen, wird vermehrt durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen mit Eigenverstromung des regenerativ erzeugten Stroms begrenzt.

Ergebnis

Bereits heute unterschreitet die BDS die für das Jahr 2020 vereinbarten Ziele zum durchschnittlichen Endenergieverbrauch (ohne Warmwasser) mit einem aktuellen Wert von rund 122 kWh/Jahr je m² Wohnfläche (Ziel 2020 max. 133) und einem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 22 kg/Jahr je m² Wohnfläche (Ziel 2020 max. 25).

Hamburg, im April 2012

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